Freitag, 31. August 2007

010807- dreiundsechzigster Tag

Mykolgzyn-Negresti Oas (Rumaenien) 243700m
Weiter durch die Huegel und Waelder der Karparten, eine sehr schoene Landschaft. Als wir den nationalpark verliessen wurden wir von der Polizei gestoppt und sie beschlossen uns abzuzocken. Wir haetten ein Stopsignal hinter einem Busch nicht beachtet und sie behielten unsere Papiere ein bis wir 50 Euro Busse bezahlten. Busse heisst Bestechungsgeld, den sie behauptetten der offizielle Tarif waere 150 Euro und steckten das Geld in ihre Taschen. Die Quottung in kyrillisch duerfte keinen Pfifferling wert sein und sah mehr nach einem Einkaufszettel aus. natuerlich haetten wir die Botschaft anrufen koennen oder uns im naechsten groesseren Ort 30 km entfernt an die lokalen Behoerden wenden koennen aber wir beschlossen einzig zwei dinge: Erstens das Scheissland so schnell wie moeglich zu verlassen und farbkopien unserer Dokumente anzufertigen. Bis zum Abend fuhren wir durch und erreichten kurz vor Sonnenuntergang die Grenze. Die letzte Chance duer die Ukrainer uns auf die Nerven zu gehen und sie nutzten sie. Ewig lange standen wir in einer Autokolone und als wir an die Reihe kamen wurde unser Medikamentenkoffer von sogenannten Spezialisten untersucht. Unfreundliche Idioten was interessiert die auch welche Schweizer Medikamente wir aus der Ukraine wieder ausfuehren. Spaeter in der Kolonne vor dem Rumaenischen Grenzuebergang hatte dies den Vorteil das sich die Leute vor und hinter uns erkundigten was man warum von uns wollte. Im Gespraech auf italienisch mit den lustigen und zuvorkommenden Rumaenen erfuhren wir das wir als Touristenan der Kolonne vorbei duerfen und direkt zu einem seperaten Zollhaeuschen vorfahren koennten. Rumaenien war uns auf Anhieb sympatisch. da in der Zwichenzeit die Sonne untergegangen war suchten wir lange im Newland nach einem geeigneten Schlafplatz und fanden schliesslich in einem Waldstueckchen ein geeignetes Plaetzchen.